Schätze sammeln

Die folgenden Verse bilden den Auftakt zu einer Reihe von Aussagen, die zu ungeteilter Hingabe an Gott auffordern. Dabei ist die Unterscheidung zwischen den Reichtümern, die von Motten und Rost bedroht sind, und den himmlischen Schätzen gar nicht so einfach, wie man auf den ersten Blick meint.

Sammelt euch keine Reichtümer hier auf der Erde, wo Motten und Rost sie zerfressen und wo Diebe einbrechen und sie stehlen. Sammelt euch stattdessen Reichtümer im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie zerfressen und wo auch keine Diebe einbrechen und sie stehlen. Denn wo dein Reichtum ist, da wird auch dein Herz sein.
Mt 6,19-21

Oder ist der Rost eine metaphorische Antwort auf die Frage, was Bestand hat, was bleibt, was unvergänglich ist. Oder mit den Worten des Predigers:
Es ist alles eitel.
Koh 1,2

Didaktische Idee

  1. Vergleichen Sie die Bilder und beschreiben Sie Gemeinsamkeiten.
  2. Interpretieren Sie vor diesem Hintergrund die biblischen Sätze.
  3. Notieren Sie auf Gesprächskarten Ihre Ziele, Werte und Beziehungen, denen der Rost nichts anhaben kann.
  4. Tauschen Sie sich in der Lerngruppe darüber aus.
  5. Suchen Sie in Ihrer Schule oder Ihrem Ausbildungsbetrieb nach Spuren oder Kennzeichen von „Rost und Motten“ und „himmlischen Schätzen“.
    Sammeln Sie die Fotos, erstellen Sie eine Galerie und erzählen Sie die Geschichten hinter den Bildern.

Unterschrift Jutta

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Andreas Ziemer

Dozent für Theologie und Religionspädagogik am Pädagogisch-Theologischen Institut der EKM und der ELKA/Drübeck und Schulpfarrer am Fallsteingymnasium Osterwieck. Ziemer bloggt auf webcompetent.org.