Berufswunsch Metzgermeisterin

Marcel G. macht eine Fleischerlehre. Metzger zu sein ist bis heute eine Männerdomäne. Doch es gibt auch Frauen, die gerne Metzger werden wollen. Marcel G. und Desirée B. geht es auch um die alltäglichen Geschlechterrollen, das typische Rollenverhalten und landläufige Vorurteile.

Kategoriale Bezüge von Beruf und Religion

Berufsportfolio – Begabungen und Talente Entdeckungen; Berufswahl – Persönlichkeitsentwicklung – Geschöpflichkeit

Kompetenzen

  • Die Schüler/innen setzen sich mit Rollenklischees auseinander und reflektieren das Leistungsvermögen von Frauen und Männern
  • Die Schüler/innen erkennen geschlechtsbezogene Vorurteile in Bezug auf die Berufswahl.
  • Die Schüler/innen reflektieren die beruflichen Möglichkeiten von Frauen und Männern und erweitern ihr Berufswahlspektrum durch das Kennenlernen neuer Berufe.

Anforderungssituation

Eine Begegnung

Anna (4 J.) geht mit ihrer Mutter einkaufen. Sie besuchen die Metzgerei Hackethal. Der freundliche Metzger gibt ihr ein Stück Fleischwurst und sagt: „Na, Mädchen, was willst du denn mal werden, wenn du groß bist?“ Anna – ganz begeistert von dem Fleischwurststück – sagt mit Überzeugung: „Metzger.“ „Aber, aber,“ sagt der Metzger zu ihr, „ein Mädchen kann doch nicht Metzger werden, das ist nur etwas für Männer!“ Als Anna und ihre Mutter das Geschäft verlassen, fragt sie: „Mami, warum kann ich nicht auch Metzger werden? Wieso dürfen das nur Männer?“

Arbeitsaufträge

  • Überlegen Sie zunächst für sich selbst Gründe, warum Metzger ein typischer Männerberuf sein soll.
  • Lesen Sie anschließend die Texte „Berufswunsch Fleischermeisterin“:
    1) Yvonne „Als Metzgermeisterin allein unter Männern: http://www.swp.de/1434650 von INGE CZEMMEL,
    25.04.2012 in Neue Württemberger Zeitung (NWZ)
    2) Lena- Marie „Hauptsache was mit Tieren“: http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten
    /indexhessen34938.jsp?rubrik=36090&key=standard_document_52967525
  • Diskutieren Sie in einer 2er-Gruppe die Texte zum „Berufswunsch Fleischermeisterin“ und tauschen sich darüber aus, ob es auch andere Berufe gibt, die als typischer Frauen- oder Mänerberuf gelten.
  • Könnten sie sich als Frau/Mann vorstellen, einen Beruf zu wählen, der dem anderen Geschlecht zugesprochen wird? Artikulieren Sie dabei auch Ihre Gefühle!
  • Füllen Sie die Tabelle „Typische Frauen-, typische Männerberufe“ aus und benennen Sie mögliche Kriterien. Sie haben dazu 35 min Zeit.

Den Download des Arbeitsblattes finden Sie hier. Tabelle Frauen- und Männerberufe

Suchen Sie anschließend im Internet nach Bildern), die eine Person, in einem nichttraditionellen Berufsfeld zeigen (z.B. Kfz-Mechatronikerin oder Steward) und erstellen Sie eine virutelle Fotocollage, die Sie den Mitschülern präsentieren können.

Informationen zum Thema Berufsimage

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Ellen Gradtke

Ellen Gradtke

Pfarrerin am Kaufmännischen Berufskolleg in Hagen-Hohenlimburg (KII), Berzirksbeauftragte des Kirchenkreises Iserlohn